Dienstag, 13. Oktober 2009

Gesundheitsfonds - heute stehen die Gespräche an


heute wird nun offiziell über die Zukunft des Gesundheitsfonds in der Runde zwischen CDU und FDP verhandelt. Dabei könnten doch die Positionen unterschiedlicher gar nicht sein? Geht man nach bestimmten Verbänden, wie den Patientenbund, so könnte es nicht schnell genug gehen, die vor allem eher das alte Abrechnungs- und Zuweisungssystem über die KVen stärken oder/und neu aufbauen wollen. Auch im Sinne der größeren GKVen ist dieses System nicht, da keine ordnungsgemäße, betriebswirtschaftliche Planung möglich ist. Kurz die Kassen wissen nicht, ob sie am Jahresende Insolvenz anmelden müssen oder Gewinne verbuchen können.



Hierbei sind die Interessen der Kollegenverbände, wie des Marburger Bundes, Hartmannbundes und des FVDZ noch gar nicht mit eingerechnet. Dazu kommen nun auch noch das strikte Ja der CDU und ebenso konsequente Nein der FDP zum Gesundheitsfonds.

Bei allem für und wieder wird jedoch vergessen, was ein jetziger Rückzug aus dem Gesundheitsfonds zur Folge hätte. Der Rückfall in den status quo und zugleich wiederum Streit durch alle Parteien, Verbände, Interessengemeinschaften usw. um die zukünftige Lösung.

Daher ist die einzige Hoffnung aus der "Kliniksicht", dass der Gesundheitsfonds zumindest für 2009 bestehen bleibt und sich für 2010/2011 nun konkrete, dynamischere Lösungsvarianten aus allen interessen überlegt werden. Denn die Zahlenberichte sieht die Öffentlichkeit und alle Beteiligten im gesundheitssystem aufgrund der Berichtsverzögerung eh erst transparent in der Gesundheitsberichterstattung des Bundes 2009 im Jahr 2010 oder 2011!

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